KINÄSTHETIK - Bewegungsförderung


Was bedeutet Kinästhetik?


Kinästhetik ist die Lehre der Bewegungsemfindung. Dr. Frank Hatch und Dr. Lenny Maietta gelten als Begründer der Kinästhetik in der Pflege. Heidi Bauder Missbach hat dieses Konzept mittels gezielter und geplanter Mobilisationshandlungen erweitert.
Eine gelungene Mobilisation hat sowohl für den Pflegenden als auch für den Patienten positive Auswirkungen auf Körper, Psyche und Sozialverhalten. Die Mobilisation erfolgt in drei Teilschritten, welche individuell an das Krankheitsbild angepasst sind.
Ziel der kinästhetischen Mobilisation ist eine schmerzarme, ressourcenorientierte Bewegungsunterstützung für beide Seiten.

 


Kinästhetik für pflegende Angehörige:


Pflegende Angehörige gelten zu Hause als die wichtigste und größte Stütze eines Patienten. Gerade die Mobilisation, beispielsweise vom Bett in den Rollstuhl, stellt oft eine große Herausforderung dar.
Im Rahmen von drei Hausbesuchen erfolgen eine genaue Erfassung der Ressourcen und Einschränkungen des Patienten. Vor Ort werden Sie angeleitet, gezielte Unterstützung und sichere Transfers durchzuführen. Es werden die von Ihnen gesetzten Mobilisationshandlungen optimiert und bei Bedarf erweitert.

 


Kinästhetik in der Pflege:


In vier Modulen (je zwei bzw. drei Tagen)  erlernen die Teilnehmer ressourcenorientierte, professionelle Pflegehandlungen zu analysieren, auszuführen und in den Pflegealltag mit einzubauen.
Die Schulungen beinhalten Theorie sowie viel praktische Einheiten am Gesunden sowie am Patient. Modul 1 bis 4 wird ab fünf Teilnehmern in Ihrer Pflegeeinrichtung durchgeführt.
Modulschulungen (ab 5 Teilnehmer)  Preise auf Anfrage
Nähere Informationen www.viv-arte.com